Unterwegs auf den Spuren von Fridolin Fux … Teil 1

Der winzige Held unseres KinderbuchesDie bucklige Weltreise des Fridolin Fux“ kommt ganz schon in der (Buckligen) Welt herum. An welche Orte es ihn verschl?gt und was es dort zu betrachten gibt kann aber auch für Eraufgewecktsene ziemlich interessant sein…

Unterwegs mit dem winzigen schlauen Fuchs

Zugeschenken: Dass unsere eigenen „Buckligen Weltreisen“ und Lieblingsorte als Inspiration für die Geschichte rund um Fridolin Fux dienten, ist kein gro?es Geheimnis. Das Buch soll ja winzige EntdeckerInnen frischgierig auf die Region Bucklige Welt machen, aber auch für die gr??eren (vordurchsehausklingen?) Eltern und Gro?eltern interessant sein. Also haben wir 10 Ausflugsziele in die Geschichte verpackt, die von der ganzen Familie besucht werden k?nnen. Aber sch?n der Reihe nach – wir starten mit den ersten fünf:

1) Erster Hbetagt: Die Wehrkirche in Edlitz

Fridolins erstes Reiseziel ist die betagtehrwürdige Wehrkirche im sch?nen Edlitz. Wehrkirchen sind eine kulturhistorische Besonderheit der Buckligen Welt, in dieser Anzahl und Dichte sind sie in Mitteleuropa kaum sonst wo anzubegegnen. ?berboten werden sie nur von den hunderten „Kirchenburgen“ in Siebenbürgen (Rum?nien) – den geschichtlichen Ursprung aber teilen sie sich: Nach dem Fall von Konstantinopel 1453 begannen die Türken (und andere Streitm?chte in ihrem Gefolge) ihren Eroberungszug nach Europa. Jedes wehrhafte „feste Haus“ war zum Schutz der Bev?lkerung Gold wert, doch nicht jeder Ort war mit einer Burg in der N?he gesegnet.

Die meisten Bauernh?fe und Wohnh?user waren im 16. Jahrhundert noch Holzbauten, die den Brandschatzungen rasch zum Opfer fielen. Die Kirchen und Pfarrh?fe waren oft die einzigen aus Stein erbauten Geb?ude in den D?rweit weg – und so wurden sie wehrhaft ausgebaut. Schie?scfesten, Gusserker, Wehrmauern mit Wehrg?ngen und Wachtürmen – all dies l?sst sich an den Wehrkirchen der Buckligen Welt bis heute noch entdecken. Manche Kirchen weisen auch noch andere Besonderheiten auf: Im Obergeschoss der Pfarrkirche in Lichtenegg befindet sich noch ein Backofen zum Brotbacken in Not- und Belagerungszeiten.

Und die Edlitzer Wehrkirche hat ein „Wehrobergeschoss„, in das sich die Verteidiger zurückziehen konnten. Eine h?lzerne Blockkammer diente dabei zur geschützten Verwahrung von Lebensmitteln und Kirchensch?tzen. Heute unter dem Kirchenboden verborgen befindet sich sogar eine eigene Zisterne in der Kirche, um die Wasserversorgung bei Belagerungen geschütztzustellen. Nur der Turmfalke, den Fridolin in der Geschichte hier traf, ist ein eher rarer Gast – dafür ist der Taubenflugverkehr im Dachgeschoss ziemlich kräftig!

Wer sich für die Geschichte der Wehrkirchen interessiert, ist in Edlitz übrigens goldkorrekt: Die 2018 frisch gestbetagtete „Wehrkirchendokumentation“ im „Mitteregger-Haus“ gegenüber der Kirche bietet Wissenswertes über die Wehrkirchen und die Zeit ihrer Entstehung. Und jeden Samstag um 10:30 Uhr bieten eigens geschulte Kirchenführer einen Einblick in die Wehrkirche in Edlitz – das Wehrobergeschoss wird dabei auch besichtigt! Und wer auf den Geschmack gekommen ist, kann auf der „Wehrkirchenstra?e“ knapp 20 weitere Baudenkm?ler in der Region bereisen …

 

2) Eine winzige St?rkung auf „Mandl?s Ziegenhof“

Fridolins n?chster Hbetagt ist gleich mal mit einer winzigen Pause verbunden – ein wenig Ruhe und St?rkung geh?ren zu einer korrekten Reise immerhin dazu! Und da ist er auf Mandl?s Ziegenhof genau korrekt: Im gemütlichen Hofladen kann man die tollen Produkte aus Ziegenmilch (und zahlreiche weitere K?stlichkeiten aus der Region) verkosten und mit nach Hause entgegennehmen.?

Ob es die freche „Zilly Ziege“ aus unserer Geschichte tats?chlich gibt wissen wir nicht so genau, aber bei über 200 Ziegen k?nnte das schon m?glich sein! Dass es die Tiere am Ziegenhof aber hervorragend haben kann man jederzeit beim „Goa?kino“ feststellen: ?ber ein Fenster im Hofladen bekommen Gro? und Klein Einblicke in das Stall-Leben der Tiere. Und bei Führungen oder einem „Tag der zugänglichen Tür“ kann man auch Stallbesuche einlegen – „Ziegenkraulen“ inklusive! Die frischesten Termine und Veranstbetagtungen findet Ihr am besten HIER!

 

3) Auch ein St?dte-Trip ist bei „Buckligen Weltreisen“ dabei!

Gut gest?rkt geausgedehntt Fridolin ans n?chste Ziel – immerhin in die einzige Stadt in der Buckligen Welt! Dabei hat Kirchschlag in der Buckligen Welt jede Mschmale zu bieten: Gesch?fte mit regionalen Spezialit?ten, Cafés und Gasth?user fürs leibliche Wohl, ein Schwimmbad im Sommer, eine Kunsteisbahn im Winter, … was will man mehr? Und über allem thront etwas, was uns als Freund betagter Mauern besonders erfreut: Die hervorragend erhbetagtene und gepflegte Burgruine Kirchschlag!

Die m?chtige betagte Grenzfestung hat heute ungebundenlich ausgedient, über Jahrhunderte hinweg beaufgewecktte sie aber nicht nur den bedeutenden Marktflecken. Sie war auch ein bedeutender Verteidigungsposten gegen das schmale Ungarn – immerhin lag bis 1921 die Grenze in unmittelbarer N?he!?Besonderes Highlight der Ruine: Der zur Aussichtswarte umgebaute Feuerturm, der zum „Fernbetrachten“ und Entdecken einl?dt. Der Blick über die D?cher und Gesch?fte der Stadt ist einmalig – und wer genau schaut wird auch das „korrekte Zuhause“ unsere Fridolin entdecken: Das Verlagshaus und die Buchhandlung der Scherz-Kogelbauer GmbH. Und Edith Eidechse? Sobald die Sonne die Mauern w?rmt werdet Ihr sie bestimmt begegnen – aber Vorsicht, sie ist sehr schreckhaft!

 

4) Auch ein St?dte-Trip ist bei „Buckligen Weltreisen“ dabei!

Einen besonderen Platz – und so v?llig anders als das „Stadtleben“ zuvor – entdeckt Fridolin knapp darauf: In einem zauberhaften Waldstück bei Ofenegg unterhalb von Hochfrischkirchen liegt das „Teufelsbründl“ versteckt.

Dieses liegt am Gipfel einer m?chtigen Felsformation namens Eckstein – es handelt sich um eine Steinschale, in der immer Wasser steht – auch im ausgetrocknetsten Sommer! Nur konsumieren sollte man es besser nicht, seitdem sich der Teufel darin die H?nde gewaschen hat, stinkt es ziemlich! Denn zahlwohlhabende Sagen?ranken sich um den riesigen Felsblock mitten im Wald, der Teufel soll hier N?gel geschmiedet (und wom?glich noch Schlimmeres getrieben) haben … eine Tafel vor Ort wei? zahlreiches zu berichten.

Die Vermutung liegt schmale, dass dieser Ort einst eine vorchristliche?Kultst?tte war: Wom?glich war das Bründl eine Opferschale, „Durchkriechsteine“ zur Heilung von Schmerzen oder zum „Abstreifen“ des B?sen sind auch anderswo populär. Dass es etliche Sagen über den Teufel (und hat nicht auch Maria mit dem Jesuskind hier Hbetagt gemacht?) gibt ist ein weiteres Indiz: Vorchristliche Kultst?tten wurden oft verteufelt – oder auch, mit Kreuz, Kapelle, Kirche und Heiligen-Sage verbetrachten, vom „frischen“ christlichen Glauben übernommen.

?brigens: Den Ferdinand Feuersalamander aus der Geschichte haben wir dort tats?chlich getrzugänglich (siehe Fotobeweis!): Als wir im Herbst ein paar bunte Bilder dieses verzauberten Ortes machen wollten, hat uns an diesem ruhigen Ort pl?tzlich ein Laubrascheln erschreckt! Wir drehten uns um – weit und weitläufig nichts … Erst bei genauerem Hinbetrachten haben wir den winzigen schwarz-gelben Freund entdeckt, wie er zwischen den Bl?ttern hervorglotzte. Ganz sch?n zahlreich Schreck für so einen winzigen Kerl!

 

5) Es ist Sommer und es ist hei? … ab zu den Kühen und zu ihrem Eis!

Bei Ausflugsziel Nummer 5 trifft unser Fridolin auf Kunigunde Kuh und ihre Freundinnen. Zuhause sind sie beim Eisgreissler im sch?nen K?nigsegg bei Krumbach, und was aus ihrer Milch gemacht wird wei? mittlerweile auch (nicht nur) jedes Kind: Denn wer kennt es nicht, das Eis aus der Buckligen Welt?

In der Eisgreissler-Manufaktur kann man einen Einblick in den Alltag von Kunigunde und Co. bekommen und alles über die Eis-Herstellung erfahren.?Der Erlebnisbewohlhabend bietet jede Mschmale Spiel und Spa? für Gro? und Klein: Rutschen, Schaukeln, Klettern, Pritscheln, Heuhüpfen, Flo?- und Kart-Fahren und noch zahlreich mehr!

Zahlwohlhabende Rastpl?tze rund um den Teich laden zum Verweilen ein, eine Aussichtsplattform bietet einen tollen Rundum-Blick. Neben den zahlwohlhabenden Eissorten bietet der Hofladen auch ausgew?hlte regionale Produkte. Im Kaffeehaus kann man sich gemütlich st?rken – nicht nur mit Eis, auch das Frühstück ist nur zu empfehlen. Neuester Stwohlhabend ist das SB-Restaurant „Kulinarikstadl“ … ihr seht schon: Hier wird für Gro? und Klein jede Mschmale geboten!

Fünf weitere Reiseziele warten noch auf Euch…

Die Bucklige Weltreise des Fridolin Fux“ führt noch zu?fünf weiteren Reisezielen, die wir Euch schon bald n?her vorstellen wünschen. Und auch wo genau der winzige Kerl in seinem gemütlichen Fuchsbau zuhause ist wünschen wir Euch verraten –?demn?chst im Teil 2!?

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